Samstag, Dezember 23, 2006

Sternkarten auf dem Handy

Leider bin ich in der letzten Zeit wieder etwas schreibfaul, was aber auch an den nicht gerade optimalen Witterungsbedingungen für Sternengucker liegt. Heute habe ich aber doch mal eine (hoffentlich) interessante Story:

Beim Surfen ist mir heute auf freshmeat.net zufällig ein kleines Java-Programm namens MicroSky aufgefallen, dass angeblich detaillierte Sternkarten auf dem Handy darstellen kann. Da ich sowieso schon seit ewigen Zeiten mal ein Programm auf meinem schon etwas antiquierten Handy (Siemens M65) installieren wollte, habe ich es nun einfach mal ausprobiert. Nachdem ich die Programmdateien auf das Handy hoch geladen hatte, genügte es die Programmdatei einmal aufzurufen, um es zu installieren.

MicroSky ist ein kleines Client-Programm, dass sich seine Katen mit 2,5 Millionen Sternen, 8000 Deep Sky Objekte, 1000 aktuellen Kometen, Planeten, Kleinplaneten usw. von einem Server nach lädt. Dafür ist es nötig sich (kostenlos) beim MicroSky-Server zu anzumelden und u.a. die Koordinaten seines Beobachtungsstandortes anzugeben. Man erhält dann auch eine Benutzernamen/Passwort-Kombination. Nach dem ersten Start fragt das Programm diesen Benutzernamen und das Passwort ab und lädt die gewünschten Daten vom Server herunter.

Mein Fazit zu MicroSky: Es sieht auf dem Handy wirklich ausgesprochen nett aus! Eine Freundin, der ich es gezeigt habe, war völlig von den Socken und will es nun auch unbedingt auf ihrem nagelneuen Supadupa-Sony/Ericson-MP3-Handy haben. Ob es allerdings in der Praxis viel bringt kann ich eigentlich noch nicht wirklich sagen. Es hat irre viele Optionen, die ich nur zu einem geringen Teil ausprobiert habe. Außerdem hat mein Handy-Display nur eine relativ geringe Auflösung von 132 mal 176 Pixeln. Die Karten wirken dadurch schon sehr "komprimiert". Auf der Seite des Anbieters gibt es eine Java-Simulation mit der man sich einen Eindruck vom Aussehen der Karten machen kann. Aus dieser Simulation stammt auch das Bild auf der rechten Seite. Soweit ich es bis jetzt einschätzen kann dürften sich die Kosten für das Nachladen der Karten in Grenzen halten, ich werde das aber natürlich genau verfolgen. Alles in Allem würde ich sagen, für mich ist es in erster Linie ein netter Gimmick; ob ich es wirklich in der Praxis nutzen werde muss sich erst noch zeigen, wenn ich weitere Optionen ausprobiert habe.

1 Kommentar:

olli hat gesagt…

wenn du mal praktische erfahrungen gemacht hast waere ich daran interessiert das hier im blog zu lesen :)